Der Aufstiegsrat bloggt über Fußball

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Der Aufstiegsrat!


19.02.2020| Nach einer Auszeit von 2 Jahren, kommentiert RFT wieder das Geschehen im Fußballsport. Im Blickfeld stehen dabei der FC Würzburger Kickers und der Karlsruher SC. Mit den Kickers bin ich dank der Trainer-Legende Richard Saller seit 1975 verbunden. Das KSC-Gen habe ich als Karlsruher in der Blutbahn. Seit Jahrzehnten bin ich, was Leidensfähigkeit betrifft, im doppelten Sinn gestählt. In meiner aktiven Zeit habe ich 38 Jahre Fußball gespielt und viele Jahre als Trainer (B- und A-Schein) in den unterschiedlichsten Spielklassen gewirkt. Dazu kann ich auf 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in der Vereinsarbeit zurückblicken. 

 

 

Der Aufstiegsrat "bloggert" jetzt auch unter https://www.facebook.com/RudolfFThomas

 

"Der ist so schnell, der schießt die Ecke und köpft anschließend den Ball ins Tor. 

(Rudolf F. Thomas)

 

In Erinnerung an ein denkwürdiges Benefizspiel
10.08.2020 | Am 24.05.2011 verabschiedete sich der schwer erkrankte Coach Michael Schaudt, wohl wissend, dass es kein Wiedersehen mehr geben wird, mit einem Benefizspiel von seinen Kickers.
Schaudt-Benifiz 24.05.11.pdf
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Schlimmer als trübe Aussichten sind gar keine    

 

11.09.2020 | "Ich habe mal einen Stammbaum machen lassen: Die Wurzeln der Beckenbauers liegen in Franken. Das waren lustige Familien, alles uneheliche Kinder. Wir sind dabei geblieben." Jetzt wissen wir, der Franz Beckenbauer hat fränkische Wurzeln und wird heute 75 Jahre alt. Etwas von seinem begnadeten Fußballertalent könnte die neu formierte Mannschaft von Cheftrainer Michael Schiele durchaus gebrauchen. Am Montag ist DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96. Es wird also ernst am Dalle. Die unnötige Niederlage im Toto-Pokalendspiel bei 1860 München hat Schwächen offengelegt. Eine davon bot Spielführer Daniel Hägele, der neben sich stand, um das zu bestätigen, durfte er auch noch einen Elfmeter verschießen. 
Bei fünf Auswechslungsmöglichkeiten frage ich mich, zumal auf der Ersatzbank sechs Feldspieler saßen, warum die erst ab der 73. Minute (eine in der 90. Minute) genutzt wurden? Alles in allem waren das keine guten Vorzeichen für das, was sich allgemein ab Montag 2. Bundesliga-Niveau nennt. Freilich sind trübe Aussichten besser als gar keine Perspektive. Ja, ich weiß auch von dem tollen Pokalspiel vor einem Jahr gegen Hoffenheim. Heuer ist alles anders: Die Kickers sind gegen Hannover kein Außenseiter. Das Spiel wird zum Gradmesser für das, was in der besten Zweiten Liga der Welt auf die Mannschaft Woche für Woche zukommt. Neben Cheftrainer Schiele steht jetzt auch der selbst ernannte Vereinsentwickler Felix Magath auf dem Prüfstand. 
„Ja gut, es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage.“ (Franz Beckenbauer)

 

 

 

Die Entfernung zu den Fans wird größer    

 

03.09.2020 | Das kann man machen, muss man aber nicht. Gemeint ist dieses lieblose "Danke-T-Shirt" auf dem alle Namen derer aufgetackert wurden, die auf eine anteilige Rückerstattung der Saisonkarte 19/20 verzichteten. Vielleicht der zweitgrößte Merchandising-Fehlgriff nach dem "überragenden" Flop mit den Kickers-Klatschpappen beim Heimspiel gegen Hansa Rostock im April 2016? 
Echte Fans sind ihrem Verein treu, verzeihen Niederlagen, fahren mit zu Auswärtsspielen, lassen sich sogar das Vereinslogo tätowieren und erdulden auch sonst so manchen Schmerz. Wir alle sind geplagt von den vielen unsäglichen Geisterspielen, die vermutlich zum Saisonbeginn halbgeistig fortgesetzt werden. Das Fanlager entzweit sich dann in Gruppen mit und ohne Eintrittskarten - ein Jammer!

Beklagenswert ist auch die mäßige Kommunikation, die vom Dallenberg gesendet wird. Dahinter ist keine Fan-Bindungsstrategie erkennbar. Also habe ich mich bei anderen Vereinen informiert, um zu sehen, was die veranstalten. Zu meinem Erstaunen gibt es im Rahmen von Familientagen Trainer- und Spielervorstellungen mit Livemusik und Entertainment. Die Veranstaltungen werden als Public Viewing in verschiedene Sponsoren-Locations übertragen. Auf Würzburg bezogen nehme man die vorhandenen Hofbräu-Biergärten, wie zum Beispiel das Gasthaus "Zum Postkutscherl", die Jahnterrassen, den Hofbräukeller und wer noch dafür geeignet ist. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg zu den Fans. 

Sportlich sind die Kickers in der 2. Bundesliga. Die Kommunikation zu und mit den Fans ruht in der Stille des Dallenbergs vor sich hin. Wer glaubt, mit der Kickers-App ("Das Spiel wurde angepfiffen") in Kombination mit den inhaltsarmen Kickers-TV-Interviews leiste er einen umfänglichen Beitrag zur Fan-, vielleicht sogar zur Kundenbindung, der hat zwingend Weiterbildungsbedarf.         

 

 

 

Keine Lust auf ein Selfie mit Marvin  

 

26.08.2020 | Es war am Samstag, 18. Mai 2019: Jubel, Party, Selfies! Der Held bei der Aufstiegsfeier im Wildpark war der Torschützenkönig der dritten Liga. Fans standen für ein Selfie mit ihm an. Ich stand direkt daneben und beobachtete den Marvin Pourié. Etwas in seinem Blick sagte mir, der ist keiner von uns. Ob ich denn kein Bild mit ihm machen wollte, wurde ich gefragt. Natürlich nicht! Man muss auch mal auf ein Opfer verzichten können. Bei mir im Büro hängen Bilder und Autogramme u. a. von Horst Hrubesch, Seppl Herberger, Fritz Walter, Toni Schumacher, Mehmet Scholl, Anthony Yeboah und, und, und. Zu diesen Charakteren passt kein Marvin Pourié. Der Ärger mit ihm war im KSC vorgegeben. Marvin P. wurde zum Ballast. Deshalb wurde er nach Braunschweig verliehen und jetzt will ihn wohl auch Kaiserslautern "leasen". "Oliver Kreuzer fahr ihn mit der Schanzkarre hoch auf den Betze!"

 

Zu meiner Herzensangelegenheit Kickers passt auch nicht jeder Spieler. Typen, die das Trikot spazieren tragen und dann noch so tun, als wären sie die Erhellung des Dallenbergs, ertrage ich nicht. Patrick Breitkreuz, war ein Komplettausfall. Orhan Ademi, erzielte zwar einige Tore, konnte aber keine Lunte zum Glühen bringen. Und erst dieser Marco Königs! Du liebe Zeit, wo ist der auf dem Platz überall sinnlos herumgerannt, um in zwei Jahren ganze zwei Tore zu erzielen? Der wollte 2. Bundesliga spielen - was für eine Selbstüberschätzung. Zu meiner Beruhigung ist er jetzt, wie viele andere seines "Kalibers" auch vereinslos. 
 

In der kommenden Saison messen sich der KSC und die Kickers wieder einmal in der 2. Bundesliga. Es geht für beide Mannschaften um den Klassenerhalt. Karlsruhe hat im Kader wenig Ab- und Zugänge. Die Kickers müssen viele neue Spieler und somit auch Charakteren integrieren. Ich bin gespannt, wie schnell das gelingt.   

 

 

 

Richard spielt jetzt mit Holger  

 

18.08.2020 | Der Altmeister sieht "in den nächsten Wochen Spieler auf dem Markt, an die man jetzt noch nicht denkt". Kaum hatte Felix Magath im Kicker Sportmagazin das Interview beendet und schon wurde Holger Badstuber intern vom Bundesligakader des VfB Stuttgart zum Regionalligakader transferiert. Marktwert laut Transfermarkt 375 Tausend Euro. Jetzt spielt er zusammen mit Richard Weil (ja unser Aufstiegs-Richard) in der Regionalliga Südwest. Im Transfermarkt sind einige ehemalige Kickers-Spieler als vertragslos gemeldet. Nejmiddin Daghfous zum Beispiel: Mittlerweile ist er 33 Jahre jung. Er wird es bei der Suche nach einem Verein schwer haben. Patrick Göbel und Björn Jopek sind auch vereinslos. Haben die sich etwa bei ihrem Wechsel nach Halle verzockt? Clemens "Schoppe" Schoppenhauer ist nach zwei Abstiegen in Folge (Aalen und Chemnitz) wieder in seiner Bremer Heimat und spielt für den FC Oberneuland in der Regionalliga Nord. Die Beispiele zeigen, Felix Magath hat recht! Im Transfermarkt sind einige bekannte Bundesligaspieler als vereinslos oder als chancenlos für ein Engagement in der 1. Bundesliga "geparkt". Anders ausgedrückt, wer nicht zur Bel Etage des Fußball zählt, muss zukünftig kleinere Brötchen backen. Eventuell sogar in Würzburg. Manchmal sichert auch weniger Geld die Existenz. 

 

 

Der hat schon Gelb! 

 

12.08.2020 | Neuzugänge sind dazu auserkoren unter den Fans für Diskussionen zu sorgen, bevor sie auch nur ein Spiel absolviert haben. Der Gesprächsstoff ist in allen Fanlagern gleich, die Typen sowieso: Pessimisten, Optimisten und die "ich weiß nicht". Wehe ein neuer Spieler hat eine nicht ganz astreine Vergangenheit, dann ist er schon vor dem ersten Spieltag verwarnt. Er hat Bewährung und steht unter strenger Beobachtung. So ähnlich ergeht es auch neuen Fans, die von traditionellen Fans als Erfolgsfans abqualifiziert werden. Ein "echter" Kickers-Fan war in der Saison 2003/2004 in der Bezirksliga mit dabei. Er kennt "Goce, Boze, Ginel, Zajo" und all die anderen Spieler persönlich. Und er kann Anekdoten von den Spielen in Hopferstadt, Erlach, Mömlingen und sonst wo erzählen. Ohne Frage, in der Bezirksliga, Bezirksoberliga, Landesliga, Bayern- und Regionalliga, war es schön, gab es doch immer etwas zu feiern. Am geilsten waren die Derbys: "Sucht euch eine andere Stadt, weil ihr keine Zukunft habt." Fanmarsch vom Vierröhren-Brunnen bis hinein ins "Hochwasserschutzgebiet". Punkt! Die Zeit ist vorbei und sie kommt auch nicht mehr, weil wir, die Kickers, sportlich und wirtschaftlich den anderen enteilt sind. Was bleibt? Integration derer, die sowohl als Spieler wie als Fans neu zu uns gekommen sind. Zusammenhalt macht stark und ist auch vernünftig. Herzlich willkommen!  

 

 

Mancher Profi wechselt als Löwe und endet als Bettvorleger 

 

30.07.2020 | Alfred Hitchcock: "Alle schlechten Eigenschaften entwickeln sich in der Familie. Das fängt mit Mord an und geht über Betrug und Trunksucht bis zum Rauchen." Nun las ich gestern "Liebe Kickers-Familie!" und wusste sofort, es folgen glatte Worte, geschrieben von schmeichelnder Miene. Die Frage nach dem Charakter des Verfassers stelle ich nicht, ich kenne ihn nicht. Aber eins kann sich jeder Profi ins Kickers-Stammbuch schreiben: Sprecht mich ja nicht mit "Kickers-Familie" an. Wir adoptieren weder Spieler noch Mitglieder und bilden auch keinen Reigen in einem Namen tanzenden Kinderdorf. Und noch ein Gedanke: Alle Profis, die von unserem Dallenberg, wohin auch immer gewechselt sind, um angeblich den "nächsten Schritt" (was eine Plattitüde) zu machen, sind über das Kickers-Niveau nicht hinausgekommen oder spielen derweil eine, sogar zwei Klassen tiefer. Einige Namen gefällig? Schröck, Schoppenhauer, Elva, Benatelli, Kurzweg, Ademi, Skraladitis usw. Warum fällt mir an dieser Stelle Elia Soriano ein? Vermutlich sinnbildlich für Charakterlosigkeit. Wer als Löwe geht, endet manchmal als Bettvorleger. Auf Wiedersehen!  

 

 

 

Wenn es die Älteren richten 

 

24.07.2020 | Jugend forscht, jetzt nicht mehr! Zumindest nicht beim FC Flyeralarm Admira Mödling und auch nicht beim FC Würzburger Kickers. Sport-Manager Amir Shapourzadeh (37) ist seit Ende Mai in Mödling Geschichte. Ernst Baumeister (63), ehemaliger österreichischer Nationalspieler, war, bis er von Sharpourzadeh im Oktober 2018 freigestellt wurde, Trainer der Admira. Im Juni holte Felix Magath (66) Baumeister zurück und machte ihn zum Sportdirektor. Bereits im Februar installierte Magath Zvonimir Soldo (52) als Cheftrainer beim Össi-Bundesligisten. Der Kroate absolvierte 301 Bundesligaspiele für den VfB Stuttgart und war u. a. Cheftrainer beim 1. FC Köln. Assistenztrainer war Soldo beim chinesischen Klub Shandong Luneng, sein Chef: Felix Magath. Das Trio Magath, Baumeister, Soldo hielt am letzten Spieltag (4. Juli) die Admira in der österreichschen Bundesliga. Die Älteren haben es gerichtet! Gibt es erkennbare Parallelen zum FC Würzburger Kickers? Sportdirektor, Vorstandsvorsitzender der Kickers AG und Präsident des Kickers e. V. ist Daniel Sauer (38). Michael Schiele (42) zählt in der Position eines Cheftrainers auch zur jungen Garde. Beide Entscheidungsträger dürfen seit Januar erfahren, was es bedeutet, wenn ein Vollprofi wie Felix Magath an einigen Stellschrauben dreht. Für die Karriere von Trainer Schiele ist Magath Mentor und Glücksfall zugleich. 

 

 

Geisterspiele sind ein notwendiges Übel

 

20.07.2020 | Was waren das im Vorfeld des Wiederbeginns für Diskussionen? Die einen, darunter auch einige Kickers-Fan-Gruppen, forderten im Mai unter der Überschrift "König Fußball über allem!", das sofortige Ende der Saison 19/20. (Nachzulesen unter https://b-block-wuerzburg.de/) Am Samstag Nachmittag des ereignisreichen 4. Juli marschierten die gleichen Kickers-Fan-Gruppen vor die Flyeralarm-Arena, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu feiern.
"Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt", wusste der Polymathe Aristoteles. Ein voreiliges Ende der Saison im Mai hätte dem FWK (damals Platz zehn) wenigstens eine weitere Spielzeit in der 3. Liga garantiert. Duisburg und Waldhof wären vielleicht aufgestiegen; Zwickau, Chemnitz, Großaspach und Jena abgestiegen. Wie froh man jetzt in Zwickau über die Geisterspiele ist, kann ich nur ahnen.

 

Kritik an DFL und DFB, wie von Fan-Gruppen gerne geäußert, beinhaltet fast immer Forderungen, denen der kapitalisierte Profifußball nicht entsprechen kann. Spieler in Liga drei verdienen durchschnittlich 120.000 Euro p. a. In der 2. Bundesliga variieren die Gehälter zwischen 75.000 bis 450.000 Euro p. a. Ausnahmen bestimmen die Regel. Ohne das notwendige Übel Geisterspiele, hätten einige Vereine größte Probleme in der monatlichen Bezahlung der Gehälter bekommen. Dank der Geisterspiele haben sich unsere Kickers aus dem Sog der häufig als Pleite-Liga bezeichneten dritthöchsten Spielklasse befreit. Manchmal ist auch eine vermeintliche falsche Entscheidung von unbeliebten DFB-Funktionären im Nachhinein ein Segen. (Bild: WDR Kiraka)

 

 

Die Zeit ist das, was bald geschieht

 

14.07.2020 | Barry Ryan landete 1972 mit "Zeit macht nur vor dem Teufel halt" einen Hit. "Die Zeit, alle Zeit, Ewigkeit", so lautet in dem Song eine Textpassage. Ein Fußballspiel dauert angeblich 90 Minuten. Die Nachspielzeit versetzt die Zuschauer in die Ewigkeit. So geschehen beim 2:2 unserer Kickers gegen Halle. Der Schiedsrichter gibt in der Nachspielzeit einen Handelfmeter, der von Sebastian Schuppan sicher verwandelt wurde. Danach setzt der Schiedsrichter das Spiel fort: Nachspielzeit! Tausende Fußballfreunde befanden sich plötzlich in der Ewigkeit aus der sie drei Minuten später in den Siegestaummel der Realität wechselten. "Die Zeit, Nachspielzeit, Ewigkeit."

Die Zeit, so Barry Ryan, ist das, was bald geschieht. In Ingolstadt stand es 3:0. Der 1. FC Nürnberg war in der 95. Minute abgestiegen. Die Fans vom FC Ingolstadt befanden sich in der Ewigkeit, bis Fabian Schleusener den Ball mit der Fußspitze zum 3:1 ins Tor spitzelte. Der 1. FCN ist wieder drin in der 2. Bundesliga und der FC Ingolstadt bleibt dort, wo er hingehört. Er hat die ihm gewährte Zeit beim Hinspiel in Nürnberg nicht genutzt.

Derbys stehen für die Kickers gegen Fürth und Nürnberg an. Barry Ryan hat Recht: "Die Zeit ist das, was bald geschieht." 

 

 

 

Wir haben fertig dritte Liga

 

7. Juli 2020 | Spötter meinten, es wäre keine Überraschung, wenn die Kickers aufsteigen sollten, denn sie wären ja Geisterspiele gewöhnt. Die Häme drehte vor vier Wochen seine Runde in irgendwelchen grün und blau gefärbten Facebook-Seiten. Zugegeben der Zuschauerschnitt war in den vergangenen drei Spielzeiten nicht überragend. Das lag einerseits am Format dritte Liga und andererseits an der fehlenden Spannung. Die Mannschaft bot kaum ein Spektakel. Sie spielte nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga brav die notwendigen Punkte ein. Der überzogene Spruch vom "Wunder von Bernd" versank 2017 sehr schnell in den Niederungen der Sanderau, dem Stadtteil in dem die Kickers ihre Wurzeln haben. Gefühlt trugen in den vergangenen drei Spielzeiten 100 Spieler das rote Trikot. Von denen ist, abgesehen von der aktuellen Aufstiegsmannschaft, nur Sebastian Neumann im Fan-Gedächtnis haften geblieben.
Die dritte Liga darf man auch schnell vergessen. Sie war nach dem Aufstieg aus der Regionalliga interessant. Dank dem Durchmarsch in die 2. Bundesliga lernten alle
Kickers-Fans sehr schnell, den atmosphärischen Unterschied zwischen Zwickau und Düsseldorf kennen. Es wurde auch jedem klar, wenn sich der Profifußball in Würzburg langfristig etablieren soll, dann müssen die Kickers wieder in die 2. Bundesliga zurückkehren. 
Bei aller Freude um dieses "Spitz vor Knopf" Finale muss aber eins klar sein: Unser
FWK darf nicht noch einmal aus der 2. Bundesliga absteigen. Alle Verantwortlichen um Felix Magath herum, wissen, um die Mammutaufgabe, die sie zu bewältigen haben. Jetzt ist Magaths ganze Erfahrung gefordert und gefragt.    

"Der Kaufmann ist so quirlig, der geht nach dir in die Drehtür und
kommt vor dir wieder raus.“ (RFT)

Die Aufstiegsrat-Woche vom 1. - 6. Juli 2020

"Zu 50 Prozent haben wir es geschafft, aber die halbe Miete ist das noch nicht“
Gegen Halle muss ein Punkt her, egal wie.
Blog 07.07.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 23. - 30. Juni 2020

Wer Ausdauer besitzt, ist fast schon am Ziel
Schlussspurt im Rennen um den direkten Aufstieg.
Blog 30.06.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 15. Juni - 22. Juni 2020

Ein Magath - ein Ziel: Aufstieg!
Solange gut möglich ist, ist gut nicht gut genug.
Blog-22.06.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 2. Juni - 14. Juni 2020

So was kann man nicht trainieren, sonder nur üben
Vom 1860-TV BRrrrrr bis Duisburg.
Blog-14.06.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 25. Mai - 2. Juni 2020

DFB-Bundestag
Kollektives virtuelles Schweigen der Delegierten. Zweiteilung der 3. Liga mit 92 % abgelehnt. Knapp 95 % stimmen für Fortsetzung der Saison der 3. Liga.
RFT-Blog .02.06.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 18. Mai - 25. Mai 2020

"Der Größte war ich und kein anderer"
!860-Trainer-Legende Werner Lorant war einst beim SV Heidingsfeld.
RFT-Blog 25.05.2020.pdf
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"Wer am Samstag nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle, der kann ja am Sonntag noch laufen. “ (Werner Lorant)

 

Die Aufstiegsrat-Woche vom 8. Mai - 15. Mai 2020

Vermummt und zugenäht
Bisher habe ich stets das Vermummungsverbot beachtet. Jetzt soll ich mich vermummen, erhalte dafür aber ein bundesweites Stadionverbot.
RFT-Blog 15.05.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 29. April - 7. Mai 2020

Der verkaufte Volkssport
Vor fast 17 Jahren hat der Oligarch Roman Abramovich für 140 Millionen Pfund den FC Chelsea übernommen. Für die Summe bekommt man heute nicht einmal einen Neymar transferiert.
RFT-Blog 29. April.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 21. - 28. April 2020

Das Stimmungsbild ist schief
Geisterspiele und die 3. Liga.
RFT-Blog 27. April.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 14. - 21. April 2020

3. Liga: Da scheiden sich die Geister
Solidarität? 8 Vereine fordern einen Saisonabbruch. 6 von ihnen sind in akuter Abstiegsgefahr.
RFT-Blog 21. April 2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 29.03. - 13. April 2020

Der Fußball lässt Luft
Corona! Kurzarbeit der Profis: Wer hätte das jemals gedacht?
RFT-Blog 13.April 2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 21.03. - 28.03.2020

Die Woche vom 21.03. bis 28.03.2020
Die Aufstiegsrats-Woche ist von Kurzarbeit der Vereine und dem verlustreichen BFV gezeichnet.
RFT-Blog .21.03.2020.pdf
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Christian Gentner (Union Berlin) in der Zeit beim VfL Wolfsburg: "Wir haben Felix Magath gefragt, und der hat gesagt: Das ist scheißegal, ihr müsst das regeln." 

Die Aufstiegsrat-Woche vom 14.03. - 21.03.2020

Die Zusammenfassung der Aufstiegsrat-Woche
COVID-19 bietet die Chance zur Reform / Wie haben Pro-Kickers-Stadtratskandidaten bei der Wahl abgeschnitten?
RFT-Blog 20.03.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 29.02. - 13.03.2020

Der Aufstiegsrat und die Themen der Woche
Zusammenfassung vom SV Waldhof bis zu Corona.
RFT-Blog-Woche 13.03.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 20.-28. Februar 2020

Die Woche vom 20.-28. Februar 2020
Wöchentliche Zusammenfassung aller BLog-Beiträge vom Aufstiegsrat.
RFT-Aufstiegsrat 28.02.2020.pdf
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Zitate der Woche 

 

Alexander Ristic: "Alle Chancen ausgelassen, dabei haben wir das gar nicht geübt."

Hans Meyer: "Ich kann gar nicht alt genug werden, um alle Überraschungen, die der Fußball so parat hat, verkraften zu können."  

Berti Vogts: "Hass gehört nicht ins Stadion. Die Leute sollen ihre Emotionen zu Hause in den Wohnzimmern mit ihren Frauen ausleben."

Bruno Labbadia: "Das wird alles von den Medien hochsterillisiert" 

Franz Beckenbauer: „Am Spielstand wird sich nicht mehr viel ändern, es sei denn es schießt einer ein Tor.“

Klaus Schlappner: "Viererkette, Halskette, Fahrradkette."

Steffen Baumgart: „Wir kriegen keine fertigen Spieler, sondern wir wollen die Spieler fertig machen.

Rudolf F. Thomas: "Mikrofone sind das einzige, was sich Spieler gerne öffentlich vorhalten lassen."

Rudi Völler: „Wie so oft liegt auch hier die Mitte in der Wahrheit.“

Jan Wouters: "Ich will nicht unbedingt zu einem Club mit Traditionen, sondern mit Geld.“

Fredi Bobic: "Man darf jetzt nicht alles so schlecht reden, wie es war."

Felix Magath: "Qualität kommt von quälen."

Andreas Möller: "Ich habe vom Feeling her ein gutes Gefühl."

Rosemarie Veltins: "Zu wenig fordern ist Faulheit." 

 

RFT: "Mit Guerilla-Marketing zum Profifußball"

Kickers-Projekt 3 x 3: Titelthema in Wirtschaft in Mainfranken
Rudolf F. Thomas im April 2014: "Mit Guerilla-Marketing zum Profifußball" (IHK-Zeitschrift)
IHK-Guerilla-Marketing 07.04.14.pdf
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Kontakt zu RFT

aufstiegsrat@rudolf-thomas.de 

 

Hinweis: Anonyme E-Mails gehen auf meinen E-Mail-Accounts erst gar nicht ein und sind daher zwecklos.

Persönlich kann man mich bei den Heimspielen der Kickers antreffen. 
Im Wildpark-Stadion nach vorheriger Absprache. 

Bilder: RFT, Main Post

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© copyright made by Rudolf F. Thomas, Schriftsteller und Publizist , 97082 Würzburg, 0931/46583902, autor@rudolf-thomas.de

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