Der Aufstiegsrat bloggt über Fußball

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Der Aufstiegsrat!


19.02.2020| Nach einer Auszeit von 2 Jahren, kommentiert RFT wieder das Geschehen im Fußballsport. Im Blickfeld stehen dabei der FC Würzburger Kickers und der Karlsruher SC. Mit den Kickers bin ich dank der Trainer-Legende Richard Saller seit 1975 verbunden. Das KSC-Gen habe ich als Karlsruher in der Blutbahn. Seit Jahrzehnten bin ich, was Leidensfähigkeit betrifft, im doppelten Sinn gestählt. In meiner aktiven Zeit habe ich 38 Jahre Fußball gespielt und viele Jahre als Trainer (B- und A-Schein) in den unterschiedlichsten Spielklassen gewirkt. Dazu kann ich auf 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in der Vereinsarbeit zurückblicken. 

 

 

Der Aufstiegsrat "bloggert" jetzt auch unter https://www.facebook.com/RudolfFThomas

 

"Je länger das Spiel dauert, desto weniger bleibt Zeit."

(Marcel Reif, Fußballkommentator)

 

Sonderausgabe Rothosen-Journal vom 7. Juli 2006
Kickers gegen den FSV Mainz 05 mit dem jungen Trainer Jürgen Klopp zum Runterladen.
Sonderausgabe Mainz.pdf
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In Erinnerung an ein denkwürdiges Benefizspiel
10.08.2020 | Am 24.05.2011 verabschiedete sich der schwer erkrankte Coach Michael Schaudt, wohl wissend, dass es kein Wiedersehen mehr geben wird, mit einem Benefizspiel von seinen Kickers.
Schaudt-Benifiz 24.05.11.pdf
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Felix im Klartext

Magath im Blickpunkt Sport über die coronabedingte Situation bei den Würzburger Kickers und beim FC Admira Mödling. Bild: Screenshot Blickpunkt Sport

 

 

"Wulle" - ein Großer geht

Höchst wahrscheinlich war er der letzte Vertreter einer Torwart-Generation, die den Ball besser mit der Faust malträtierte als mit den Füßen. Robert Wulnikowski wurde in Würzburg zur Legende. Bild: Spox.com

 

 

Vom Feeling her habe ich ein gutes Gefühl

 

12. Januar 2021 | Immer montags ist Spieltag-Nachlese und freitags ist Vorschau auf das kommende Spiel. Und dies stets an der frischen Luft bei einem Fußball-Spaziergang. Zugegeben, beim Montagsstammtisch waren an den Diskussionen mehr Experten beteiligt als beim strammen Gang am Main entlang. Rein vorsorglich füttert einer immer die Enten, denn wenn es mit den Lockdowns so weitergeht, dann werden sie vielleicht für die Nahrungsbeschaffung noch wichtig. Wer weiß das schon?
Gestern herrschte beim Spaziergang ausgezeichnete Stimmung. So ist das eben nach einem Sieg. Selbst die mittlerweile übergewichtigen Enten machten einen zufriedenen Eindruck. Nur das Gelände von der selbst ernannten "Macht am Main" scheint verlassen und vergessen zu sein. "Wenn das Wasser wieder steigt...", trällerten wir einigermaßen lautstark, aber völlig wirkungslos. Die Blaubändler sind vermutlich dauerhaft in Quarantäne, die hören nicht unsere Verse der Häme.

Immerhin haben wir langjährigen Kickers-Fans den sich bietenden Vorteil der Leindensfähigkeit rechtzeitig erkannt. Denn wir benötigen zur inneren Reinigung der Seele weder Fastenzeit noch ritualisierte Kasteiung. Es ist die Zuversicht, die uns über die gewöhnlichen Dinge irdischen Lebens stellt. Ein Spiel wie in Osnabrück zum Beispiel. Von Beginn an war sie da, die Zuversicht mit der Hinsicht auf, es kann nur besser werden. Und es wurde besser, weil der Trainer rechtzeitig Spieler wechselte. 

Die Verantwortlichen haben in der Transferperiode richtig gehandelt: Rolf Feltscher, Marvin Pieringer und Christian Strohdiek bringen deutlich mehr Qualität auf den Rasen. "Major" Stefan Maierhofer sorgt als Backup für bessere Stimmung. Vom Feeling her habe ich jetzt ein gutes Gefühl. (Zitat abgeleitet von Andreas Möller)   

Am Freitag sind wir wieder mit unserem Fußball-Spaziergang unterwegs, um die Chancen gegen Braunschweig auszuloten. Gerne wiederhole ich meine Prognose von sieben Punkten in einer Woche. Die Zuversicht ist mein ständiger Wegbegleiter.   

   

 

Rot markiert bedeutet, haben sich bereits als echte Kickers erwiesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Screenshot RTL Rolf Feltscher

 

7 Punkte aus 3 Spielen sind Pflicht

 

4. Januar 2021 | Ein kompletter Spielerkader am Beatmungsgerät. Eine Mannschaft taumelt auf wackligen Beinen durch die 2. Bundesliga. Nicht vollständig regungslos, aber kurz vor der Intensivstation. Angeführt von einem Trainer, der einst als Spieler durch seinen Charakter bestach. Bernhard Trares absolvierte zwischen 1985 und 2004 insgesamt 183 Spiele in der Bundesliga (16 Tore) und in der Zweiten Liga 281 Spiele (46 Tore). Runde 20 Jahre Profifußball sind auch ein Indiz für dauerhafte Willensstärke. Eine Eigenschaft, die einigen Spielern in rot-weißer Arbeitskleidung in Gänze abgeht. Wenn man den Werdegang einzelner Akteure nachliest und ihn mit der bis jetzt gezeigten Leistung vergleicht, dann reibe ich mir verwundert die Augen: Handelt es sich tatsächlich um den gleichen Spieler? Trägt diese Mannschaft die Handschrift von Felix Magath und dem ehemaligen kommissarischen Sportdirektor Daniel Sauer?

Wer von diesen Experten kam auf die lustige Idee, Fabian Giefer als Nachfolger eines großartigen Vincenz Müller zu verpflichten? Es war in Ordnung, dem talentierten Torwart Müller den Transfer zum PSV Eindhoven zu ermöglichen. Den noch verbliebenen Sky-Geister-Fans mit Giefer einen Nachfolger zu präsentieren, der das Torwartspiel auf so eigenartige Weise gleichermaßen nachhaltig wie unterirdisch interpretiert, hat mich dann doch in Staunen versetzt. Ich frage mich, benötigt man ernsthaft für so einen Transfer den Ratschlag eines Felix Magath? Nächste Frage: Wer sind Ewerton und Douglas? Antwort: Der eine war beim "großen" HSV im Kader, mehr nicht. Der andere musste 3 Jahre wegen Doping pausieren. "Douglas wird uns mit seiner Erfahrung weiterhelfen", las ich in der Kickers-Pressemitteilung. Ich dachte sofort Kickers hilft einem gestrauchelten Ex-Profi. 

Hansen, Ronstadt, Kwadwo und Hägele waren als Defensivspieler am Aufstieg in die 2. Bundesliga beteiligt. Hansen ist eisenhart, kopfballstark, macht ab und an Fehler, na und? Ronstadt wühlt sich ins Spiel, steckt nicht zurück, gibt alles; spielerisch darf er noch dazulernen, na und? Hägele ist engagiert, kämpft, wühlt und macht häufig spielentscheidende Fehler, die man von einem Routinier nicht erwartet. Das gilt übrigens auch für Arne Feick. Was ist mit Leroy Kwadwo los? 
Bernhard Trares ist es bisher nicht gelungen, ein stabiles Mannschaftsgefüge zu formen. Die Neuzugänge blieben allesamt hinter den Erwartungen zurück. Zwischen Magaths Anspruch und Wirklichkeit klafft eine große Lücke. Nun hoffen wir
Geister-Fans wieder auf einen Leistungsschub durch Neuzugänge. Die bevorstehenden drei Spiele müssen mindesten 7 Punkte einbringen, wenn noch ein zartes Lüftlein von Klassenerhalt über dem Dallenberg wehen soll. Gelingt das nicht, dann darf man bereits Mitte Januar fragen, wie und mit wem es in Liga drei weitergeht?           

 

 

Rot markiert bedeutet, haben sich bereits als echte Kickers erwiesen.

 

 

Betreff: Magath übernehmen Sie!

 

14.12.2020 

 

Sehr geehrter Herr Trares, Herr Giefer,

folgen Sie ab Mittwoch den Regeln des Lockdowns und bleiben Sie zum Wohle unserer Kickers zu Hause!

 

Werter Herr Magath,

übernehmen Sie! Kommen Sie raus aus Ihrem warmen Global-Soccer-Sessel! Zeigen Sie uns, wie Sie aus dem von Ihnen zusammengestellten Spielerkader eine schlagkräftige Mannschaft formen, die sich in der 2. Bundesliga behauptet. 

 

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Der Konjunktiv ist der Feind des Verlierers

 

08.12.2020 | Hätte hätte Fahrradkette! "Hätte der Schiedsrichter nicht Freistoß gegeben, dann..." Dieses in Konjunktiven schwelgende Nachkarten über Entscheidungen von Schiedsrichtern ist sinnlos. Was gepfiffen ist, ist gepfiffen und verloren ist verloren. Auf das ganze Geschwätz ist buchstäblich gepfiffen. Fakt ist, dass sich die Kickers-Mannschaft bei Standardsituationen wie Amateure verhält. Ich erinnere an den Eckball für Fürth, der das 2:2-Endergebnis in der Nachspielzeit bescherte. Bei jedem Freistoß in Strafraumnähe und bei jeder Ecke wackelt die Abwehr wie ein ausgeleierter Fuchsschwanz. Das Torwartspiel von Giefer wackelt halt mit. Die Beherrschung des Strafraums ist ganz sicher nicht sein Metier. Sein Passspiel ist arg limitiert. Und was die "Alt-Internationalen" aus Brasilien bis jetzt abgeliefert haben, findet auch keine Erwähnung bei der Weihnachtsfeier. Ewerton (31) lebt mehr von seinem Namen als von seiner Leistung. Douglas wirkt hüftsteif und langsam. Wir haben mit Hendrik Hansen (1,95) und Tobias Kraulich (1,91) zwei hünenhafte junge Innenverteidiger. Frank Ronstadt und Leroy Kwadwo beackerten bereits in Liga drei erfolgreich die Gegenspieler auf den Außenbahnen.   
Machen wir uns nichts vor, in der Offensive geht es nur mit Lotric, Munsy und Kopacz. Dieses Trio ist in der Lage, Tore zu erzielen. Voraussetzung ist allerdings, es darf sich einspielen. 

Am Sonntag in Nürnberg ist die Gelegenheit günstig, um mit mehr Schwung und Stabilität für eine Überraschung zu sorgen, weil wir nichts zu verlieren haben. Wir können nur gewinnen! Voraussetzung ist auch, dass man jetzt auf der Trainerbank Besonnenheit walten lässt. Hört auf, während dem Spiel jede Schiedsrichterentscheidung lautstark zu kommentieren. Denn wer den Kopf verliert, der beweist nicht, dass er vorher einen hatte. 

 

Rot markiert bedeutet, haben sich bereits als echte Kickers erwiesen.

 

 

Einer der populärsten und besten deutschen Schiedsrichter in der Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes. Walter Eschweiler aus Bonn löste manche schwierige Situation mit seinem rheinischen Humor. 

 

"So spät kann man keinen Elfmeter mehr geben." Eschweiler in der 86. Minute nach einem angeblichen Foul an "Bobbel" Herbert Büssers vom MSV Duisburg.

"Ich danke Sie!"

 

01.12.2020 | Die Älteren unter uns kennen die Szene im Spiel zwischen Westfalia Herne und Rot-Weiss Essen aus dem Jahr 1963: "Ente" Lippens, der zuvor mehrmals gefoult wurde, lief neben seinem Gegenspieler her, um ihm eine zu verpassen. Der Schiedsrichter bekam das mit und kam angelaufen: "Ich verwarne Ihnen!" Lippens erwiderte: "Ich danke Sie" und flog vom Platz.

Die Anektdote ist in die Fußballgeschichte eingegangen. Übrigens feierte Willi Lippens am 10. November seinen 75. Geburtstag. Humorige Schiedsrichter sind so selten wie Rohdiamanten im Kirchheimer Steinbruch. Auf Anhieb fällt mir nur der Bonner Walter Eschweiler (85) ein. Legendär seine Worte "lassen Sie es sein, es könnte tödlich enden". Als Hölzenbein eines Tages im gegnerischen Strafraum fiel, eilte der Bonner Schiri umgehend zum gestürzten Eintracht-Profi und beugte sich zu ihm hinunter: "Bernd, stehen Sie schnell wieder auf. Das sitzt noch nicht richtig, das müssen wir noch einmal üben!" 

 

"Ahlenfelder, du pfeifst wie ein Arsch"

Kann sich jemand heute folgenden Dialog vorstellen? Paul Breitner: „Ahlenfelder, du pfeifst wie ein Arsch.“ Antwort: „Breitner, kann es sein, dass du spielst wie ein Arsch?“
Wolf-Dieter Ahlenfelder aus Oberhausen pfiff beim Bundesligaspiel Bremen gegen Hannover (08.11.75) bereits in der 32. Minute zur Halbzeit. Werders Nationalverteidiger 
Horst-Dieter Höttges sagte zu Ahlenfelder: „Schiri, da kann etwas nicht stimmen, mein Trikot ist noch ganz trocken." 

 

Alle brave Jungs

Das Verhältnis zwischen Schiedsrichtern und Spielern hat sich, wie der Fußball insgesamt, verändert. Die immer wieder geforderten echten Typen gibt es wohl nicht mehr. Zumindest sehe ich weit und breit keine. Der Schiri von heute ist genauso alt und stromlinienförmig wie die Spieler. Einzel betrachtet sind alle brave Jungs. Halt ein Unterschied gibt es: Schiedsrichter haben keine erkennbaren Tattoos.

Heute halten Kameras und Mikrofone alles fest. Die Schiedsrichter sitzen in Köln im Keller und beobachten angeblich genau den Spielverlauf. Und dennoch wird auf dem Platz oft genug falsch entschieden. Da gibt es einen Eckball für Fürth, obwohl jeder gesehen hat, es müsste Abstoß geben. Prompt fällt der Ausgleich zum 2:2 und die Kickers haben nur noch einen Punkt. Wo war der Kölner Keller? In Regensburg wird Hoffmann mit Rot vom Platz gestellt. Alle vom Kicker Sportmagazin bis zur Sportschau und zurück berichteten von einer spielentscheidenden Szene infolge einer Fehlentscheidung. Wo war der kostspielige Kölner Keller?

 

Trainer Bernhard Trares und Kickers neuer Sportdirektor Sebastian Schuppan haben es sich erlaubt, die Fehlentscheidung zu kommentieren: Ich finde völlig zu Recht! Die Zeit ist durch die Professionalisierung lange vorbei, in der man Schiris als heilige Kühe behandelt hat. Es hat sich herumgesprochen, dass Schiedsrichter im Profifußball richtig gutes Geld verdienen. Demnach dürfen auch Schiedsrichter an ihren Arbeitsleistungen gemessen werden. Schiri Florian Heft wurde vom Kicker Sportmagazin für seine Spielleitung in Regensburg mit der Note 5 bewertet. 

 

Das verdienen Schiedsrichter in der 1. und 2. Bundesliga: 

 

  • FIFA Schiedsrichter „First Class“: 80.000 € p. a.
  • Übrige FIFA Schiedsrichter: 70.000 € p. a.
  • Bundesliga-Schiedsrichter mit mind. 5-jähriger Erstligaerfahrung: 70.000 € p. a.
  • Übrige Bundesliga-Schiedsrichter: 60.000 € p. a.
  • Schiedsrichter 2. Bundesliga: 40.000 € p. a.
  • FIFA Schiedsrichterassistent: 45.000 € p. a.
  • Bundesliga-Schiedsrichterassistent: 40.000 € p. a.
  • Schiedsrichterassistent 2. Bundesliga: 35.000 € p. a.

Neben dem Jahresgrundgehalt gibt es weiterhin das normale Spielhonorar. Dieses beträgt derzeit pro Partie:

  • Schiedsrichter 1. Bundesliga: 5.000 €
  • Schiedsrichter 2. Bundesliga: 2.500 €
  • Schiedsrichterassistent 1. Bundesliga: 2.500 €
  • Schiedsrichterassistent 2. Bundesliga: 1.250 €
  • Offizieller 1. Bundesliga: 1.250 €
  • Offizieller 2. Bundesliga: 600 €
  • Video-Assistent: 1.250 €

(Quelle: fußball-geld.de)

 

 

Im Bundesliga-Unterhaus herrscht Finanzalarm

 

24.11.2020 | Die Zweitligavereine schlagen Alarm: Es droht eine ganze Saison ohne relevante Zuschauereinnahmen. Hinzu kommen Mindereinnahmen bei den TV-Erlösen ab der Saison 21/22, die der Corona-Krise geschuldet sind. Viele Vereine sind gezwungen, weitere Gehaltsverzichte bei den Profis einzufordern. 

Die Fußball-Zweitligisten geraten immer mehr wegen der weiteren wirtschaftlichen Auswirkungen in die Bredouille. In der vergangenen Woche haben sich die Geschäftsführungen der 18 Clubs in Videokonferenzen über ihre finanzielle Situation wechselseitig informiert. Die besprochenen Schnittmengen sind vielseitig. So geht in der Liga keiner mehr davon aus, dass in dieser Spielzeit in größerer Zahl Zuschauer in die Arenen "stürmen". 

Insgesamt 200 Millionen Euro weniger wird die Deutsche Fußball Liga (DFL) jährlich im Schnitt bis 2024/2025 erlösen. Was das für die einzelnen Vereine genau bedeuten wird, ist noch offen. Nimmt man den bisherigen Verteilungsschlüssel als Grundlage, so wird jeder Verein rund 15 bis 20 Prozent weniger TV-Gelder einstreichen. Der FC Würzburger Kickers kann getrost pro Saison mit einer Million Euro weniger planen. Für die aktuelle Runde bekommt er insgesamt 7,49 Mio. Euro und ist damit in der Geldtabelle Schlusslicht. Hannover 96 führt mit 22,46 Mio. Euro vor Fortuna Düsseldorf und dem HSV die Geldtabelle an. 

Am 7. Dezember wird die DFL die künftige Verteilung der TV-Gelder bekanntmachen. Derweil wird hinter den Kulissen heftig gefeilscht. Die Verschiebungen von Investitionen und auch Gehaltsverzichte rücken bei allen Vereinen in den Vordergrund. Bei den meisten Clubs sind weitere Einsparungen im Kader im Gespräch. 

In der Marktwerttabelle aller Spielerkader der 2. Bundesliga rangieren die Kickers mit taxierten 8,85 Millionen Euro auf dem letzten Platz. Zum Vergleich:

 

Eintracht Braunschweig: 9,1 Mio. Euro;

SSV Jahn Regensburg: 11,63 Mio. Euro;

Spvgg. Fürth: 12,7 Mio. Euro;

1. FC Nürnberg: 22,03 Mio. Euro;

Hannover 96: 30,23 Mio. Euro;

Hamburger SV: 37,78 Mio. Euro  

 

Auf einen nennenswerten marktwertigen Profi können die Kickers in der laufenden Saison (noch) nicht verweisen. Mit den durchaus cleveren Transfers von Luca Pfeiffer und Vincent Müller erzielte der FWK rund 2 Millionen Euro. Viel Geld für einen Aufsteiger, der bis jetzt gut durch die Corona-Krise gesteuert wurde. Von den Transfererlösen investierten die Kickers laut Transfermarkt insgesamt 970.000 Euro und zwar 

 

450.000 in Mitja Lotric

300.000 in Ridge Munsy;

100.000 in Vladimir Nikolov;

  70.000 in Lars Dietz und 

  50.000 in Patrick Sontheimer      

 

Die beiden Trainerentlassungen schlagen vorerst auch ins Obligo. Aber beide Trainer sind aufgrund der Wettbewerbsverhältnisse spätestens im Januar unter Zugzwang. Zum einen geraten Trainer schnell in Vergessenheit (siehe Markus Weinzierl), zum anderen sind zu viele von ihnen auf dem Markt, die einen neuen Club suchen. 

Auch wenn die Saison mit dem neuen Spielerkader für die Kickers holprig begonnen hat, darf man dem Management um oder wegen Felix Magath, noch einiges in der Entwicklung zutrauen. Mit Sebastian Schuppan ist jetzt der "Interims-Sportdirektor" abgelöst und endlich einem Proficlub würdig, personell angemessen besetzt worden. Das Kompetenz-Team Bernhard Trares, Sebastian Schuppan und Felix Magath macht zumindest mir Hoffnung auf den Klassenerhalt.     

113 Jahre und kein bisschen weise

 

17.11.2020 | Bei jedem Geburtstag unserer Kickers fällt mir der legendäre Curd Jürgens ein. Nein, er war kein Fußballspieler, nicht einmal ein akzeptabler Sänger, dafür ein großer internationaler Schauspieler. 1975 sang er zu seinem 60. Geburtstag "60 Jahre und kein bisschen weise". Einige (etwas veränderte) Textpassagen treffen auch auf die Kickers zu:

 

"Ich habe manchen Kratzer abgekriegt, zu sagen, es war halb so schlimm, das wär' gelogen.

Ich habe längst nicht immer nur gesiegt, die Pose hat darüber weg getrogen.
Mag sein, er hing mir mal zum Halse raus, der Wirbel, den ich machte.
Doch wenn ich ehrlich bin, ich ließ nichts aus, wenn es Schlagzeilen brachte.
113 Jahre und kein bisschen weise, aus gehabtem Schaden viel gelernt.
113 Jahre auf dem Weg zum alten Eisen und doch viele Jahre davon entfernt.
Und du, mein Freund, findest mich attraktiv, wie soll ich dir nur danken?"

 

 

FC Würzburger Kickers e. V. ich wünsche uns allen alles Gute und viel Erfolg! 

 

 

 

Trares für Bares

Neuer Cheftrainer am Dallenberg: Bernhard Trares, 55, vormals SV Waldhof Mannheim. Bild: Sport1

Der "Schäng" Löring

Sein Spruch "Ich als Verein musste reagieren" ging in die Kölsche Fußballgeschichte ein. Jean Löring war Präsident vom SC Fortuna Köln. Er verstarb 2005 im Alter von 70 Jahren. Bild: DFB

Der "Tünn" 

Harald Schumacher, den sie beim "Effzeeh" Toni rufen und der auch noch Tünn genannt wird, war Europameister, zweimaliger Vize-Weltmeister, zweifacher Deutscher Meister, Dreifacher Pokalsieger, zweifacher Fußballer des Jahres und FC-Rekordspieler (422 BL-Spiele für Köln, 772 Gesamteinsätze). Bild: FC Köln

Aufstiegsrat Zusammenfassung vom 7. Juli bis 1. Dezember 2020
Turbulente Wochen bei den Kickers in der 2. Bundesliga: Von Magath bis Schuppan.
RFT-Blog Zusammenfassung 01.12.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 1. - 6. Juli 2020

"Zu 50 Prozent haben wir es geschafft, aber die halbe Miete ist das noch nicht“
Gegen Halle muss ein Punkt her, egal wie.
Blog 07.07.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 23. - 30. Juni 2020

Wer Ausdauer besitzt, ist fast schon am Ziel
Schlussspurt im Rennen um den direkten Aufstieg.
Blog 30.06.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 15. Juni - 22. Juni 2020

Ein Magath - ein Ziel: Aufstieg!
Solange gut möglich ist, ist gut nicht gut genug.
Blog-22.06.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 2. Juni - 14. Juni 2020

So was kann man nicht trainieren, sonder nur üben
Vom 1860-TV BRrrrrr bis Duisburg.
Blog-14.06.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 25. Mai - 2. Juni 2020

DFB-Bundestag
Kollektives virtuelles Schweigen der Delegierten. Zweiteilung der 3. Liga mit 92 % abgelehnt. Knapp 95 % stimmen für Fortsetzung der Saison der 3. Liga.
RFT-Blog .02.06.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 18. Mai - 25. Mai 2020

"Der Größte war ich und kein anderer"
!860-Trainer-Legende Werner Lorant war einst beim SV Heidingsfeld.
RFT-Blog 25.05.2020.pdf
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"Wer am Samstag nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle, der kann ja am Sonntag noch laufen. “ (Werner Lorant)

 

Die Aufstiegsrat-Woche vom 8. Mai - 15. Mai 2020

Vermummt und zugenäht
Bisher habe ich stets das Vermummungsverbot beachtet. Jetzt soll ich mich vermummen, erhalte dafür aber ein bundesweites Stadionverbot.
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 29. April - 7. Mai 2020

Der verkaufte Volkssport
Vor fast 17 Jahren hat der Oligarch Roman Abramovich für 140 Millionen Pfund den FC Chelsea übernommen. Für die Summe bekommt man heute nicht einmal einen Neymar transferiert.
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 21. - 28. April 2020

Das Stimmungsbild ist schief
Geisterspiele und die 3. Liga.
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 14. - 21. April 2020

3. Liga: Da scheiden sich die Geister
Solidarität? 8 Vereine fordern einen Saisonabbruch. 6 von ihnen sind in akuter Abstiegsgefahr.
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 29.03. - 13. April 2020

Der Fußball lässt Luft
Corona! Kurzarbeit der Profis: Wer hätte das jemals gedacht?
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 21.03. - 28.03.2020

Die Woche vom 21.03. bis 28.03.2020
Die Aufstiegsrats-Woche ist von Kurzarbeit der Vereine und dem verlustreichen BFV gezeichnet.
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Christian Gentner (Union Berlin) in der Zeit beim VfL Wolfsburg: "Wir haben Felix Magath gefragt, und der hat gesagt: Das ist scheißegal, ihr müsst das regeln." 

Die Aufstiegsrat-Woche vom 14.03. - 21.03.2020

Die Zusammenfassung der Aufstiegsrat-Woche
COVID-19 bietet die Chance zur Reform / Wie haben Pro-Kickers-Stadtratskandidaten bei der Wahl abgeschnitten?
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 29.02. - 13.03.2020

Der Aufstiegsrat und die Themen der Woche
Zusammenfassung vom SV Waldhof bis zu Corona.
RFT-Blog-Woche 13.03.2020.pdf
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Die Aufstiegsrat-Woche vom 20.-28. Februar 2020

Die Woche vom 20.-28. Februar 2020
Wöchentliche Zusammenfassung aller BLog-Beiträge vom Aufstiegsrat.
RFT-Aufstiegsrat 28.02.2020.pdf
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Zitate der Woche 

 

Alexander Ristic: "Alle Chancen ausgelassen, dabei haben wir das gar nicht geübt."

Hans Meyer: "Ich kann gar nicht alt genug werden, um alle Überraschungen, die der Fußball so parat hat, verkraften zu können."  

Berti Vogts: "Hass gehört nicht ins Stadion. Die Leute sollen ihre Emotionen zu Hause in den Wohnzimmern mit ihren Frauen ausleben."

Bruno Labbadia: "Das wird alles von den Medien hochsterillisiert" 

Franz Beckenbauer: „Am Spielstand wird sich nicht mehr viel ändern, es sei denn es schießt einer ein Tor.“

Klaus Schlappner: "Viererkette, Halskette, Fahrradkette."

Steffen Baumgart: „Wir kriegen keine fertigen Spieler, sondern wir wollen die Spieler fertig machen.

Rudolf F. Thomas: "Mikrofone sind das einzige, was sich Spieler gerne öffentlich vorhalten lassen."

Rudi Völler: „Wie so oft liegt auch hier die Mitte in der Wahrheit.“

Jan Wouters: "Ich will nicht unbedingt zu einem Club mit Traditionen, sondern mit Geld.“

Fredi Bobic: "Man darf jetzt nicht alles so schlecht reden, wie es war."

Felix Magath: "Qualität kommt von quälen."

Andreas Möller: "Ich habe vom Feeling her ein gutes Gefühl."

Rosemarie Veltins: "Zu wenig fordern ist Faulheit." 

 

RFT: "Mit Guerilla-Marketing zum Profifußball"

Kickers-Projekt 3 x 3: Titelthema in Wirtschaft in Mainfranken
Rudolf F. Thomas im April 2014: "Mit Guerilla-Marketing zum Profifußball" (IHK-Zeitschrift)
IHK-Guerilla-Marketing 07.04.14.pdf
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Kontakt zu RFT

aufstiegsrat@rudolf-thomas.de 

 

Hinweis: Anonyme E-Mails gehen auf meinen E-Mail-Accounts erst gar nicht ein und sind daher zwecklos.

Persönlich kann man mich bei den Heimspielen der Kickers antreffen. 
Im Wildpark-Stadion nach vorheriger Absprache. 

Bilder: RFT, Main Post

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© copyright made by Rudolf F. Thomas, Schriftsteller und Publizist , 97082 Würzburg, 0931/46583902, autor@rudolf-thomas.de

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